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Ruhrtal 1000 Jahre - von Lappenhausen bis zum Wellenbad.

20.07.2026

Ich versuche einmal etwas zur Ruhr und hier mit ihren markanten Liegenschaften Lappenhausen bis zum Wellenbad  aufzugreifen  und dies aus persönlichen Gründen wenn es möglich ist in zeitlich durchaus gestreckter Form. Auch wenn  die Historie zum Haus Ruhr recht komplex ist, soll ein Überblick  versucht werden und  auch genügen.

Reizvoll finde ich,  den doch gewaltigen Zeitraum vom nördlichsten Gebäude der Gemeinde Holzwickede mit dem Porschezentrum im Kontrast  zur südlichsten Bauruine einer Wehrmauer zu betrachten. Was mag wohl in den Jahrhunderten passiert sein ? Einiges ist dokumentiert, viel ist vergessen. Im Bild rechts unten der Flughafen Dortmund südlich der  B1 und nördlich das Porschezentrum an der B1 und auf Holzwickeder Seite  der Gewerbepark ECO-PORT. Flugzeuge und E-Autos bestimmen heute unser  Leben.

Vom  exclusiven E-Auto zur Schiesscharte als Restbestand einer Burganlage

Wehrmauern mit Schiesscharten kamen im 14. Jahrhundert auf  mit Entwicklung der Gewehre als Vorderlader unter Verwendung von  Schwarzpulver, Lunte und Feuerstein. Schon aus diesem Grund ist die Wehrmauer Haus Ruhr im obigen Zustand wohl frühestens z.B im Jahr  1300 in dieser Form zu definieren und belegt vermutlich eine Umrüstung und der Bau der reinen Wehrmauer ist sicherlich deutlich früher zu datieren. Sicherlich war die Burg mit Armbrüsten ausgerüstet, die Anfang des 11.Jahrunderts aus dem arabischen Raum eingeführt wurden, obwohl schon die Griechen und  Römer eine Grundkonzeption hatten und nutzten. Ansonsten waren Lanzen, Speere, Pfeil und Bogen  Standardausrüstung der Verteidigung und des Angriffs. Auf Wehrmauern  waren auch Pechnasen üblich und der Angreifer  konnte sich heißes Öl oder Pech,  kochendes Wasser  oder  Steine „auswählen“  als unangenehme Folge seiner Eroberungswünsche.

Die Restmauer an der Ruhr auch Eulenmauer genannt, unterliegt dem Denkmalschutz. Die Wasserwerke Dortmund  als Besitzer des Geländes haben eine Betonabdeckung installiert und in weiteren 5 Jahren  hat sich die Natur eventuell das  Relikt optisch gänzlich zurückerobert. Ich habe noch 7 Schiesscharten in der Eulenmauer im Jahr 2026 gezählt und die umgebende grüne Bewachsung verschleiert dem Fußgänger zunehmend  den Blick auf die Restmauer, so dass er achtlos vorbeigeht.

Haus Ruhr  anfangs mehr unter Burg Rura geläufig, gab seine Namenszuordnung im Laufe der Zeit an das  mehr westlich gelegene Haus Ruhr bei Wandhofen ab. Unser Haus Ruhr wurde Stammsitz des Adelsgeschlechts Lappe aus Altena und  war damit Lappe`s Haus und für die Bevölkerung  wurde der Begriff Lappenhausen  geläufig  und ist nun nur noch als Flur- und Straßenname geblieben. Dennoch bleibe ich zunächst  begrifflich   bei Haus RUHR. Haus Ruhr war eine der größten – wenn nicht – größte Wasserburg an der Ruhr mit 7,5ha  Gräftenfläche und noch im Jahr  1777  mit 214 Menschen bewohnt !! und damit nicht viel weniger als Hengsen.

 

Nachfolgend einmal vorab Topografie (ca. aus dem Jahr 1750) mit Markierung durch gelbe Rechtecke  zu Lappenhausen, Lappenmühle (Getreidemühle Haus Lappe) und Lüttgenmühle (Ölmühle im Lehen von Haus Lappe). Am Haus Ruhr sind  die umgebenden Gräften gut sichtbar.

 

Reinhold Stirnberg hat sich  jahrelang mit dem Haus Ruhr beschäftigt  und auch dazu veröffentlicht. Es ist nicht meine Absicht  seine teils breit aufgestellten Ausarbeitungen speziell zu den zugehörigen Adelshäusern hier zu wiederholen, aber einige Auszüge  und Bilder sollten an dieser Stelle sinnvollerweise genutzt werden und ich setze sein Copyright posthum dankenswert voraus.

Noch einmal ein Blick auf die Reste der alten Wehrmauer Burg Ruhr

 

Da wir oben auf eine „Militäranlage im Restzustand“ blicken, soll an dieser Stelle zur zeitlichen Orientierung einmal   „laienhaft etwas Waffenkunde“ die Ausarbeitung  ergänzen.

 

Das  vorstehende Bild aus Wikipedia zeigt die Ermordung Abels durch seinen Bruder Kain (Bildfeld des Genter Altars  von Jan van Eyck) und damit als Söhne von Adam und Eva sowohl in der Bibel  als auch im Koran ein Basisereignis der menschlichen Entwicklungsgeschichte.

Die erkennbar genetische Disposition zu NEID, GIER, MACHT und BESITZ  hat sich leider in einem Prozentsatz von geschätzt ca. 40%  bevorzugt in der männlichen aber auch weiblichen Bevölkerung über Jahrtausende festgesetzt. GEWALTBEREITSCHAFT und GEWALTANWENDUNG bleibt aber zusätzlich eine vorwiegend männliche  Veranlagung  und artet aktuell bis zu Kriegsentwicklungen aus. Die allgemeine kulturelle und humane Entwicklung ist eindeutig im Hintergrund geblieben und konnte sich leider  zum  Friedenswillen aller Menschen nicht durchsetzen.

Aber nun zu Kain`s Waffe. Jan van Eiyck  wusste, dass in der „2. Menschheitsgeneration“ noch kein „geschmiedetes Messer“  zu akzeptieren ist und wählte als Waffe den knöchernen Unterkiefer (z.B. Rind), was durchaus möglich gewesen wäre.

Aber die Menschheitsgeschichte zeigt schnell die  Entwicklung im Werkzeug- leider aber auch im Waffenbau. Ein Fund aus dem Hengsergebiet wurde als Pflugkeil beschrieben und bezeugt den Übergang von der  nomadenhaften Jägerzeit  zum Ackerbau in dieser Region. Das auslaufende Ardeygebirge mit dem „Haarstrang“  war also ebenso wie die Hellwegregion bevorzugtes Siedlungsgebiet unserer Heimat.

Eine Besiedlung  des Holzwickeder Gebietes in der  Jungsteinzeit ist auch durch Funde von Faustkeilen belegt. Ein Flintbeilrest wurde erst 1979 bei Hengsen gefunden  und Steinbeilstrukturen auch im Ostendorf von Opherdicke.

 

Vorstehend ägyptische  Elitesoldaten  2100 Jahre vor Christus nun mit Lanzen und Schild bewaffnet und Pfeil und Bogen wurden Standardwaffen. (aus  Die Bibel, in Wort und Bild 1980).

 

Die RAD – Entwicklung war ein wesentlicher Schritt in der Entwicklungsgeschichte der Menschheit. Vor- und nachstehendes Bild aus  Die Bibel, in Wort und Bild 1980.

 

Wagen als   israelische Geschenkminiatur  im Jahr 3000 vor Christus.

Auch hier waren die Militäringenieure rasch am Werk und die ersten Kampfwagen erschienen im 3. Jahrtausend v. Chr., wie das Beispiel auf der Standarte von UR (Wikipedia) uns zeigt.

 

Die sumerischen und persischen Kampf- bzw. Streitwagen waren 4rädrig und nur in

flachen Steppen und Wüsten  einsetzbar, aber davon gab es in diesen Regionen ja genug

Es gab durchaus die ägyptische Antwort für den Kriegseinsatz und die 2rädrige Version   war durch Schnelligkeit und Wendigkeit dem persischen Kampfwagen gegenüber deutlich im Vorteil (aus  Die Bibel, in Wort und Bild 1980).

 

 

 

Im Alter von 14 Jahren bekam man in der Regel vom Patenonkel das Buch von Gustav Schwab DIE SCHÖNSTEN SAGEN DES KLASSISCHEN ALTERSTUMS (1956) und war Standardlektüre vor und rückwärts  und erst das Buch von Michael Sommer und Stefan von der Lahr DIE VERDAMMT BLUTIGE GESCHICHTE DER ANTIKE (2025) rückten die Verhältnisse für mich etwas ins rechte Licht, aber bei mehr als einer Millionen Toten habe ich mit dem Zählen aufgehört. Die aktuelle Filmverarbeitung „Odysseus“  entwickelt sich zum Hit.

Mit Bronze- und Eisenzeit wurde das Schwert als Stich- und Hiebwaffe begeistert von den Herrschern  für ihre Soldaten  in allen Formen als Kurz-, Standard- oder Langschwert produziert und zur Ausrüstung genutzt. Dazu einmal Rückgriff auf „Asterix“.

 

Links einmal der Kommandeur einer römischen Legion mit typischem Kurzschwert (aus Der Sohn des Asterix1983) und rechts die „geniale Angriffsformation Marke Schildkrötenpanzer“ (aus UDERZO1987). Überhaupt haben die Römer die griechischen  Waffenentwicklungen übernommen und natürlich weiterentwickelt und dazu einmal der ganze „militärische Maschinenpark“  um  die Zeit  Christus  und  damit neuer Zeitrechnung (aus UDERZO 1987).

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Eingereiht ist vorstehend auch die stationäre Armbrustentwicklung  auf griechischer Basis und bei den Römern zur Balliste  weiterentwickelt. Nachfolgend die Balliste in Funktion unter Verwendung von Feuerprojektilen, um die gegnerischen Strohdächer zu entflammen.( Sohn des Asterix 1983).

 

Die weitere Waffenentwicklung  stagnierte etwas  bis zur Entwicklung von Schusswaffen  (Vorderlader und Kanonen) unter Verwendung von  Schwarzpulver. Wer sich für Waffenkunde interessiert, kommt daher an der Eroberung von Konstantinopel im Jahr 1453 nicht vorbei und hier nur  nun ein gekürzter Hinweis zur auch kultur-politischen wichtigen Stadt. Die Bedrohung durch das aufsteigende osmanische Reich war  u.a. allen westlich christlichen Institutionen wie Venedig, Florenz, Papst, Deutsches Reich, Frankreich, England, Polen und Ungarn klar, aber die Bitte  von Kaiser Konstantin XI. um militärische Unterstützung verhallte mehr oder weniger ungehört und Sultan Mehmed II fühlte sich nun berufen nach etlichen vorherigen Misserfolgen  die 21km lange Wehrmaueranlage zu überwinden. Er besichtigte vor Ort  die Stadt aus sicherer Entfernung auch in Begleitung des  hoch dotierten Erbauer von Bronzekanonen namens  Urban. Dieser  baute 69 Kanonen für die Eroberung und darunter zwei Riesenkanonen: Die Größere hatte eine Rohrlänge von 7m, einen  Umfang von 2m und Schussmöglichkeit für Steinkugeln von 500 bis 600kg und auch wenige Eisenkugeln mit zusätzlicher Durchschlagkraft wurden gefertigt. Allein 60 Ochsen und 200 Mann wurden benötigt, um diese mauerbrechende Kanone in Stellung zu bringen.

Der Fall von Konstantinopel vom 29.Mai 1453 änderte das politische Weltgefüge.

Die Waffenentwicklung nahm mit Hinterlader, Maschinengewehr und Kanonen in allen Formen einen rasanten Verlauf und die Kanonen wurden motorisiert und das durch Alfred Nobel „sicher anwendungsbare Dynamit“ brachte im Berg- und Tunnelbau Erleichterung ansonsten nur Tote.

Für Deutschland endete der 2. Weltkrieg apokalyptisch trotz aller Rüstungsanstrengungen

 

 

Es kamen die Zeiten des „Kalten Krieges“  mit gegenseitiger atomarer Bedrohung

spez. USA und Russland

Opherdicke wurde Teil im atomaren Rüstungsplan

 (Nike-Herkules Raketengelände s. rotes Rechteck)

 

Nike Hercules 4 bis 50 TNT Kilotonnen – Äquivalent. Hiroshima = 13 Kilotonnen TNT Äquivalent. Nagasaki = 20 Kilotonnen TNT – Äquivalent. ( = 20.000 Tonnen TNT Äquivalent).

Die Sprengkraft von TNT wird als Maßstab für die Explosionsstärke von Sprengkörpern verwendet (s. TNT – Äquivalent). Trinitrotoluol (TNT), nach IUPAC – Nomenklatur  2-Methyl-1,3,5-trinitrobenzen ist die Sprengstoffbasis. Hergestellt wurde TNT erstmals von Julius Wilbrand im Jahr 1863, die Großproduktion wurde in Deutschland im Jahr 1891 aufgenommen.

Die Nutzung der Kernspaltung als Waffe stellte einen Wendepunkt für die Kriegsführung dar. Bereits die ersten Kernwaffen erreichten Explosionsenergien, die mehr als zehntausend Tonnen konventionellen Sprengstoffs entsprachen. Damit setzten sie genug Energie frei, um im August 1945 die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki fast vollständig zu zerstören und Hunderttausende von Menschen mit einer einzigen Bombe zu töten. Ein Besuch in Hiroshima  und dortigem "Atom-Museum" ist  nach meiner Erfahrung eindrucksvoll und erschreckend zugleich. Während des Kalten Krieges (s.Ost-West-Spaltung der politischen Verhältnisse nach dem 2. Weltkrieg) entwickelten vor allem die USA und die UdSSR Kernwaffen mit teilweise mehr als 10.000 Kilotonnen (10 Megatonnen) TNT-Äquivalent. Die stärkste jemals gezündete Bombe war die sowjetische „Zar“-Bombe. Sie wurde am 30. Oktober 1961 bei einem atmosphärischen Kernwaffentest gezündet und setzte eine Energie von etwa 100.000 Kilotonnen (100 Megatonnen) TNT-Äquivalent frei. Zum Vergleich: Die Hiroshima-Bombe hatte eine Sprengkraft von 13 Kilotonnen TNT. Die Temperatur, die bei einer nuklearen Explosion erzeugt wird, beträgt im Zentrum zwischen 10 und 15 Millionen Grad Celsius.

ZAREN– Bombe  =  über 4000 x so heftig wie die Bombe auf Nagasaki !

Links  Nike Hercules Raketen, rechts Zaren-Bombe  als Modell im Museum Moskau.

 

„Wer sich also eine Badewanne von Mönchengladbach bis Soest wünscht, geht dies mit der Zaren-Bombe auf Kosten von 5 Millionen Menschen“ ein !

Ersatz für Nike Hercules wurde für ca. 20 Jahre in Opherdicke das Patriot-System

 

Technische Daten:      PATRIOT = Phased Array Tracking  Radar To Intercept of Target

Aufgabe der Flugabwehr mit folgenden  Komponenten:  Feuerleitstand. Multifunktionsradargerät. Startgerät mit 4 Flugkörpern. Richtfunktrupp mit Stromerzeugeranlagen und Antennenmastanlage, Bekämpfungsreichweite etwa 68 Kilometer, gleichzeitig kontrollierbar bis zu 50 Flugziele. Bekämpfbar bis zu 5 Flugziele. Raketenlänge 5,31 m; Startgewicht 906 kg; Durchmesser 0,41 m Beschreibung: PATRIOT ist ein bodengestütztes Raketen-System für Mittelstrecken zur Abwehr von Flugzeugen, Marschflugkörpern und taktischen ballistischen Mittelstreckenraketen. Das Flugabwehrraketensystem PATRIOT besteht aus mehreren Einzelkomponenten, die entweder auf sattelaufliegndem LKW (US-Version) oder nur auf LKW (deutsche Version) montiert sind, um eine hohe Mobilität zu erreichen

Das Patriot - Abwehrsystem ist aktuell "leider im Einsatz" in den  Kriegsgebieten Ukraine und in den tangierten  arabischen Emiraten im Konflikt USA und Iran.

Aber die militärische Entwicklung geht  aktuell zur DROHNEN – Technik.

Bild Angebot Mediamarkt.

 

Die ferngesteuerten Flugkörper können Medikamente in abgelegene Bergdörfer und Halligen transportieren, Fotoaufklärung betreiben und leider auch Sprengstoff laden. Letzteres ist tagtäglich aktuell  in Zeitschriften zu lesen, im Internet zu studieren und in den Fernsehnachrichten zu erfahren.

Standen sich früher im Schwertkampf die Soldaten von Angesicht zu Angesicht gegenüber, so wird aktuell – von den  Kriegsleitungen auch bevorzugt gewünscht – der Gegner ferngesteuert eliminiert. Das schont Soldaten und der Tod  des Gegners wird unpersönlich und somit imaginär und psychisch  weniger belastend !  Evtl. sogar feste Dienstzeiten und auf dem Nachhauseweg noch den Burger oder Pommes für die Kinder mitnehmen. Sollte am nächsten Tag die getroffenen Menschenansammlung keine Soldaten sondern eine Hochzeitgesellschaft gewesen sein – was soll es.

An dieser Stelle bevor es zur Ruhr  zurück  gehen  soll doch etwas eigene Biografie.

Das Leben ist bunt und im höheren Alter immer wieder mit Erinnerungsphasen präsent. Das damalige Deutsche Studentenwerk in Bonn war mit seinem Stipendium und seinem Höchstsatz von 350 DM mtl. meine Studienvoraussetzung in Münster und Essen (heutiger Bafög-Höchstsatz 1000 Euro). Nach der medizinischen Approbation ging es zur Bundeswehr. Ich wurde als Musterungsarzt am Kreiswehersatzamt eingesetzt. Alles geordnete Verhältnisse und übrigens "nette" wehrpflichtige Männer, Die Standortverwaltung  war gleich vor Ort und die Unterstellung basierte  auf dem  VKV (Verteidigungkreiskommando) und damals  unter  Oberstleutnant Blumenthal. Es erfogte eine Versetzung als Truppenarzt. Ich habe ca. 2400 junge Männer (Kreiswehrersatzamt und Nachmusterungen bei der Truppe) gemustert nach der zentralen Dienstvorschrift ZDV 46/1. Einige wichtige und bis dato unbekannte Befunde, konnten doch dabei registriert werden und dienten den Wehrpflichtigen zur wichtigen Information mit der Empfehlung weiterer ärztlicher Kontrolle.

Die überstürzte Abschaffung  der Wehrpflicht unter Angela Merkel und Karl-Theodor zu Gutttenberg war aber mit der grünen Kanzlerin , die nach Mainstream regierte, zu erwarten. Die Partei der Grünen freuten sich stets über Merkels Freundschaftsdienste.  Überstürzter Ausstieg aus der Atomenergie und dies als Physikerin. Vernachlässigung der Infrastruktur von Straßen und Bahn. Rechtlich fragwürdige  unbegrenzte  Flüchtlingszahlen unter Merkel ohne Sichtweise auf mögliche Integration  von hauptsächlich jungen Männern, die uns leider gezeigt  haben, dass Messer nicht nur in der Küche  zu benutzen sind. Ich möchte hier nicht die 5stündige nächtliche Operation nach Messerstecherei während meiner chirurgischen Ausbildung weiter ausbreiten. In der Heimat wräe evtl. ein besserer  Lebensweg möglich  gewesen, als den Versprechungen einer  unbeschwerten Zukunft  in der Bundesrepublik  zu folgen.

Es war erstaunlich zu beobachten, dass die CDU „ihre grüne Mutti“ nicht ein einziges Mal zurück gepfiffen hat. Ich bin immer schon parteilos  gewesen und politisch nur am Rande interessiert (Dinge, die man nicht ändern kann, sind „keinen höheren Pulsschlag wert “) und Meinungen z.B. im Fernsehen „quälen“ mit sog.häufig  selbsternannten Experten, Fakten sind interessant, eine Meinung dazu sollte jeder für sich aber selbst treffen!

Im Jahr 2024 war ich mit meiner Frau in den ehemaligen Sowjetrepubliken Kirgistan, Kasachstan und Usbekistan unterwegs. Phantastische Eindrücke in die für uns unbekannte Welt der ehemaligen Seidenstraße. Ein Blick in den Personalausweis unseres Reiseführers eröffnete uns eine neue und andere Sichtweise im Begriff zur Nationalität. Es war auch die Ethnizität eingetragen ! Ethnizität als Definition einer kulturellen Gruppenidentität  zu gemeinschaftlicher Abstammung und Kultur war uns neu und z.B. in Kirgistan hat die Bevölkerung unter Ethnizität 30% russisch vermerkt.  und  dieser  Vermerk war den Staatsbürgern sehr wichtig. Gefühlsmäßig  scheint mir in unserer  Gesellschaft  "Geld"  wichtiger zu sein, als die Besinnung  auf eine imaginäre gemeinschaftliche ethnische  Identdität.  Erstaunlich auf obiger Reise waren ferner etliche Kriegerdenkmäler  zur Erinnerung an die  Beteiligung im  2. Weltkrieg  im Rahmen als Sowjetrepublik.

 

 

 

In den von Russland  aktuell eroberten ukrainischen Gebieten sind übrigens ca. 80% der Bevölkerung russischer Ethnizität. Wie soll ein Friedensschluss aussehen ? Zurück in die Ukraine und zum dort schon vorher 10jährigen unterschwelligen Bürgerkrieg ? Putin hat enorme Menschenverluste  bei der widerrechtlichen Eroberung erlitten. Alles umsonst  für Putin und die russische Bevölkerung ?  Ich habe Angst vor dem Hund, der in die Ecke getrieben wird. Eine Eskalation zum Neutronenbombeneinsatz wäre entsetzlich. Meine obigen Ausführungen sind rein privater Natur und sehr sorgenvoll. Der einzige Wirtschaftszweig mit deutlich ansteigender Entwicklungstendenz ist die Rüstungsindustrie und für mich  leider ein Rückschritt im Staatsgefüge.

Mitte Mai 2026 veröffentlichte die UNICEF, dass in Deutschland  Kinder unter Ängsten und Stress vergleichbar schlecht dastehen im Vergleich zu anderen Ländern.  Die zugehörige Analyse „Report Card 20: Unequal Cancen-Children  and economic inequality“ belegt im  Abschneiden  im Bereich Bildung: Nur 60 Prozent der 15jährigen erreichen die Mindestkompetenz in Lesen und Schreiben. Im Vergleich belegt Deutschland  damit den Platz 34 von 41 Ländern !

Im Jahr 2033 haben wir in Deutschland ca. 40% Migrationshintergrund. spez. aus dem moslemischen Bereich. Ob die hochtechnisierte Wehrtechnik Wehrpflichtige  dann rekrutieren kann, um alte deutsche Christen in ihren Altersheimen zu schützen, ist mehr als fraglich. Aber Pistorius ist ein beliebter Politiker. Mein Fazit: 800 Milliarden raus geschmissenes Geld, das in Kitas, Schulen und Universitäten besser angelegt  wäre und die Merkel`sche Hinterlassenschaft und Scherbenhaufen kann keine Politik gleich welcher Couleur wieder richtig  ins Lot bringen geschweige denn in altes Fahrwasser.

1972 im Krankenaus mein  Nachtdienst (13 Stunden in der höchsten Bereitschaftsgruppe D = 50% Arbeitseinsatz) und wurde damals mit 50 Cent pro Stunde vergütet. In der eigenen Praxis erster unangemeldeter Vater mit 2 Kindern um 6 Uhr 20 und in winterlichen Grippezeiten  bis 21Uhr. Durchgehend erreichbar auch in den Nachtstunden mit Hausbesuchen bis Bönen und Lünen. Präsenzpflicht am Praxisstandort und bei allgemeinem Pflichtnotdienst (Herzinfarkt und Gallenkolik) Mittwoch bis Donnerstag und das komplette Wochenende zusätzlich d.h. 228 Stunden durchgehend auch nächtlich zuständig und erreichbar. Dafür war die pauschale Vergütung der Krankenkassen für 3 Monate (gleich wie oft Patientenkontakt, EKG, Blutentnahme mit Labor und nächtlichem Hausbesuch) anfangs über Jahre recht niedrig und die Kompensation lag in der erstaunlich sich einstellenden  Patientenzahl im "kleinen"  Holzwickede. Im Jahr 1978 hatte mir die Kassenärztliche Vereinigung  eher von eine Niederlassung abgeraten. Aber kein Wunder wenn die Kassen damals mit ihren niedrigeren Beiträgen dennoch gut hinkamen. Ich wollte nicht jammern, aber es hat sich doch recht viel verändert. Wenn Betriebsräte, Gewerkschaftsfunktionäre  und Personalvertreter ihre Eltern befragen würden, wäre das Resultat: Wir haben früher in Deutschland   in allen Bereichen eindeutig einfach mehr gearbeitet und  dies für weniger Geld auch und trotz Berücksichtigung von Kaufkraftverlust und Inflation.

Das Thema lautet  aber 1000 Jahre Ruhrtal  - von Lappenhausen bis zum Wellenbad.

Zunächst aber erst einmal nur 60 Jahre zurück.

 

Das obige Bild zeigt bei schönem Wetter einen Teil der 5000 Besucher z.B. am Wochenende vor  60 Jahren mit Zelten  an der Ruhr und die Autos standen bis ans Wasser. So konnte ein Ölwechsel gleich gut entsorgt werden. 1ltr. Öl kann 1 Millionen Liter Trinkwasser  verseuchen. Für die Dortmunder Wasserwerke  ein unhaltbarer Zustand im Bestreben einer sicheren Versorgung mit sauberem Wasser für ca. 3 Millionen Menschen.

Fortsetzung kann und soll hoffentlich folgen, Ihr E.-M. Eden, Holzwickede