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Ruhrtal 1000 Jahre - von Lappenhausen bis zum Wellenbad.
20.07.2026
Ich versuche einmal etwas zur Ruhr und hier mit ihren markanten Liegenschaften Lappenhausen bis zum Wellenbad aufzugreifen und dies aus persönlichen Gründen wenn es möglich ist in zeitlich durchaus gestreckter Form. Auch wenn die Historie zum Haus Ruhr recht komplex ist, soll ein Überblick versucht werden und auch genügen.
Reizvoll finde ich, den doch gewaltigen Zeitraum vom nördlichsten Gebäude der Gemeinde Holzwickede mit dem Porschezentrum im Kontrast zur südlichsten Bauruine einer Wehrmauer zu betrachten. Was mag wohl in den Jahrhunderten passiert sein ? Einiges ist dokumentiert, viel ist vergessen. Im Bild rechts unten der Flughafen Dortmund südlich der B1 und nördlich das Porschezentrum an der B1 und auf Holzwickeder Seite der Gewerbepark ECO-PORT. Flugzeuge und E-Autos bestimmen heute unser Leben.
Vom exclusiven E-Auto zur Schiesscharte als Restbestand einer Burganlage
Wehrmauern mit Schiesscharten kamen im 14. Jahrhundert auf mit Entwicklung der Gewehre als Vorderlader unter Verwendung von Schwarzpulver, Lunte und Feuerstein. Schon aus diesem Grund ist die Wehrmauer Haus Ruhr im obigen Zustand wohl frühestens z.B im Jahr 1300 in dieser Form zu definieren und belegt vermutlich eine Umrüstung und der Bau der reinen Wehrmauer ist sicherlich deutlich früher zu datieren. Sicherlich war die Burg mit Armbrüsten ausgerüstet, die Anfang des 11.Jahrunderts aus dem arabischen Raum eingeführt wurden, obwohl schon die Griechen und Römer eine Grundkonzeption hatten und nutzten. Ansonsten waren Lanzen, Speere, Pfeil und Bogen Standardausrüstung der Verteidigung und des Angriffs. Auf Wehrmauern waren auch Pechnasen üblich und der Angreifer konnte sich heißes Öl oder Pech, kochendes Wasser oder Steine „auswählen“ als unangenehme Folge seiner Eroberungswünsche.
Die Restmauer an der Ruhr auch Eulenmauer genannt, unterliegt dem Denkmalschutz. Die Wasserwerke Dortmund als Besitzer des Geländes haben eine Betonabdeckung installiert und in weiteren 5 Jahren hat sich die Natur eventuell das Relikt optisch gänzlich zurückerobert. Ich habe noch 7 Schiesscharten in der Eulenmauer im Jahr 2026 gezählt und die umgebende grüne Bewachsung verschleiert dem Fußgänger zunehmend den Blick auf die Restmauer, so dass er achtlos vorbeigeht.
Haus Ruhr anfangs mehr unter Burg Rura geläufig, gab seine Namenszuordnung im Laufe der Zeit an das mehr westlich gelegene Haus Ruhr bei Wandhofen ab. Unser Haus Ruhr wurde Stammsitz des Adelsgeschlechts Lappe aus Altena und war damit Lappe`s Haus und für die Bevölkerung wurde der Begriff Lappenhausen geläufig und ist nun nur noch als Flur- und Straßenname geblieben. Dennoch bleibe ich zunächst begrifflich bei Haus RUHR. Haus Ruhr war eine der größten – wenn nicht – größte Wasserburg an der Ruhr mit 7,5ha Gräftenfläche und noch im Jahr 1777 mit 214 Menschen bewohnt !! und damit nicht viel weniger als Hengsen.
Nachfolgend einmal vorab Topografie (ca. aus dem Jahr 1750) mit Markierung durch gelbe Rechtecke zu Lappenhausen, Lappenmühle (Getreidemühle Haus Lappe) und Lüttgenmühle (Ölmühle im Lehen von Haus Lappe). Am Haus Ruhr sind die umgebenden Gräften gut sichtbar.
Reinhold Stirnberg hat sich jahrelang mit dem Haus Ruhr beschäftigt und auch dazu veröffentlicht. Es ist nicht meine Absicht seine teils breit aufgestellten Ausarbeitungen speziell zu den zugehörigen Adelshäusern hier zu wiederholen, aber einige Auszüge und Bilder sollten an dieser Stelle sinnvollerweise genutzt werden und ich setze sein Copyright posthum dankenswert voraus.
Noch einmal ein Blick auf die Reste der alten Wehrmauer Burg Ruhr
Da wir oben auf eine „Militäranlage im Restzustand“ blicken, soll an dieser Stelle zur zeitlichen Orientierung einmal „laienhaft etwas Waffenkunde“ die Ausarbeitung ergänzen.
Das vorstehende Bild aus Wikipedia zeigt die Ermordung Abels durch seinen Bruder Kain (Bildfeld des Genter Altars von Jan van Eyck) und damit als Söhne von Adam und Eva sowohl in der Bibel als auch im Koran ein Basisereignis der menschlichen Entwicklungsgeschichte.
Die erkennbar genetische Disposition zu NEID, GIER, MACHT und BESITZ hat sich leider in einem Prozentsatz von geschätzt ca. 40% bevorzugt in der männlichen aber auch weiblichen Bevölkerung über Jahrtausende festgesetzt. GEWALTBEREITSCHAFT und GEWALTANWENDUNG bleibt aber zusätzlich eine vorwiegend männliche Veranlagung und artet aktuell bis zu Kriegsentwicklungen aus. Die allgemeine kulturelle und humane Entwicklung ist eindeutig im Hintergrund geblieben und konnte sich leider zum Friedenswillen aller Menschen nicht durchsetzen.
Aber nun zu Kain`s Waffe. Jan van Eiyck wusste, dass in der „2. Menschheitsgeneration“ noch kein „geschmiedetes Messer“ zu akzeptieren ist und wählte als Waffe den knöchernen Unterkiefer (z.B. Rind), was durchaus möglich gewesen wäre.
Aber die Menschheitsgeschichte zeigt schnell die Entwicklung im Werkzeug- leider aber auch im Waffenbau. Ein Fund aus dem Hengsergebiet wurde als Pflugkeil beschrieben und bezeugt den Übergang von der nomadenhaften Jägerzeit zum Ackerbau in dieser Region. Das auslaufende Ardeygebirge mit dem „Haarstrang“ war also ebenso wie die Hellwegregion bevorzugtes Siedlungsgebiet unserer Heimat.
Eine Besiedlung des Holzwickeder Gebietes in der Jungsteinzeit ist auch durch Funde von Faustkeilen belegt. Ein Flintbeilrest wurde erst 1979 bei Hengsen gefunden und Steinbeilstrukturen auch im Ostendorf von Opherdicke.
Vorstehend ägyptische Elitesoldaten 2100 Jahre vor Christus nun mit Lanzen und Schild bewaffnet und Pfeil und Bogen wurden Standardwaffen. (aus Die Bibel, in Wort und Bild 1980).
Die RAD – Entwicklung war ein wesentlicher Schritt in der Entwicklungsgeschichte der Menschheit. Vor- und nachstehendes Bild aus Die Bibel, in Wort und Bild 1980.
Wagen als israelische Geschenkminiatur im Jahr 3000 vor Christus.
Auch hier waren die Militäringenieure rasch am Werk und die ersten Kampfwagen erschienen im 3. Jahrtausend v. Chr., wie das Beispiel auf der Standarte von UR (Wikipedia) uns zeigt.
Die sumerischen und persischen Kampf- bzw. Streitwagen waren 4rädrig und nur in
flachen Steppen und Wüsten einsetzbar, aber davon gab es in diesen Regionen ja genug
Es gab durchaus die ägyptische Antwort für den Kriegseinsatz und die 2rädrige Version war durch Schnelligkeit und Wendigkeit dem persischen Kampfwagen gegenüber deutlich im Vorteil (aus Die Bibel, in Wort und Bild 1980).
Im Alter von 14 Jahren bekam man in der Regel vom Patenonkel das Buch von Gustav Schwab DIE SCHÖNSTEN SAGEN DES KLASSISCHEN ALTERSTUMS (1956) und war Standardlektüre vor und rückwärts und erst das Buch von Michael Sommer und Stefan von der Lahr DIE VERDAMMT BLUTIGE GESCHICHTE DER ANTIKE (2025) rückten die Verhältnisse für mich etwas ins rechte Licht, aber bei mehr als einer Millionen Toten habe ich mit dem Zählen aufgehört. Die aktuelle Filmverarbeitung „Odysseus“ entwickelt sich zum Hit.
Mit Bronze- und Eisenzeit wurde das Schwert als Stich- und Hiebwaffe begeistert von den Herrschern für ihre Soldaten in allen Formen als Kurz-, Standard- oder Langschwert produziert und zur Ausrüstung genutzt. Dazu einmal Rückgriff auf „Asterix“.
Links einmal der Kommandeur einer römischen Legion mit typischem Kurzschwert (aus Der Sohn des Asterix1983) und rechts die „geniale Angriffsformation Marke Schildkrötenpanzer“ (aus UDERZO1987). Überhaupt haben die Römer die griechischen Waffenentwicklungen übernommen und natürlich weiterentwickelt und dazu einmal der ganze „militärische Maschinenpark“ um die Zeit Christus und damit neuer Zeitrechnung (aus UDERZO 1987).
Eingereiht ist vorstehend auch die stationäre Armbrustentwicklung auf griechischer Basis und bei den Römern zur Balliste weiterentwickelt. Nachfolgend die Balliste in Funktion unter Verwendung von Feuerprojektilen, um die gegnerischen Strohdächer zu entflammen.( Sohn des Asterix 1983).
Die weitere Waffenentwicklung stagnierte etwas bis zur Entwicklung von Schusswaffen (Vorderlader und Kanonen) unter Verwendung von Schwarzpulver. Wer sich für Waffenkunde interessiert, kommt daher an der Eroberung von Konstantinopel im Jahr 1453 nicht vorbei und hier nur nun ein gekürzter Hinweis zur auch kultur-politischen wichtigen Stadt. Die Bedrohung durch das aufsteigende osmanische Reich war u.a. allen westlich christlichen Institutionen wie Venedig, Florenz, Papst, Deutsches Reich, Frankreich, England, Polen und Ungarn klar, aber die Bitte von Kaiser Konstantin XI. um militärische Unterstützung verhallte mehr oder weniger ungehört und Sultan Mehmed II fühlte sich nun berufen nach etlichen vorherigen Misserfolgen die 21km lange Wehrmaueranlage zu überwinden. Er besichtigte vor Ort die Stadt aus sicherer Entfernung auch in Begleitung des hoch dotierten Erbauer von Bronzekanonen namens Urban. Dieser baute 69 Kanonen für die Eroberung und darunter zwei Riesenkanonen: Die Größere hatte eine Rohrlänge von 7m, einen Umfang von 2m und Schussmöglichkeit für Steinkugeln von 500 bis 600kg und auch wenige Eisenkugeln mit zusätzlicher Durchschlagkraft wurden gefertigt. Allein 60 Ochsen und 200 Mann wurden benötigt, um diese mauerbrechende Kanone in Stellung zu bringen.
Der Fall von Konstantinopel vom 29.Mai 1453 änderte das politische Weltgefüge.
Die Waffenentwicklung nahm mit Hinterlader, Maschinengewehr und Kanonen in allen Formen einen rasanten Verlauf und die Kanonen wurden motorisiert und das durch Alfred Nobel „sicher anwendungsbare Dynamit“ brachte im Berg- und Tunnelbau Erleichterung ansonsten nur Tote.
Für Deutschland endete der 2. Weltkrieg apokalyptisch trotz aller Rüstungsanstrengungen
Es kamen die Zeiten des „Kalten Krieges“ mit gegenseitiger atomarer Bedrohung
spez. USA und Russland
Opherdicke wurde Teil im atomaren Rüstungsplan
(Nike-Herkules Raketengelände s. rotes Rechteck)
Nike Hercules 4 bis 50 TNT Kilotonnen – Äquivalent. Hiroshima = 13 Kilotonnen TNT Äquivalent. Nagasaki = 20 Kilotonnen TNT – Äquivalent. ( = 20.000 Tonnen TNT Äquivalent).
Die Sprengkraft von TNT wird als Maßstab für die Explosionsstärke von Sprengkörpern verwendet (s. TNT – Äquivalent). Trinitrotoluol (TNT), nach IUPAC – Nomenklatur 2-Methyl-1,3,5-trinitrobenzen ist die Sprengstoffbasis. Hergestellt wurde TNT erstmals von Julius Wilbrand im Jahr 1863, die Großproduktion wurde in Deutschland im Jahr 1891 aufgenommen.
Die Nutzung der Kernspaltung als Waffe stellte einen Wendepunkt für die Kriegsführung dar. Bereits die ersten Kernwaffen erreichten Explosionsenergien, die mehr als zehntausend Tonnen konventionellen Sprengstoffs entsprachen. Damit setzten sie genug Energie frei, um im August 1945 die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki fast vollständig zu zerstören und Hunderttausende von Menschen mit einer einzigen Bombe zu töten. Ein Besuch in Hiroshima und dortigem "Atom-Museum" ist nach meiner Erfahrung eindrucksvoll und erschreckend zugleich. Während des Kalten Krieges (s.Ost-West-Spaltung der politischen Verhältnisse nach dem 2. Weltkrieg) entwickelten vor allem die USA und die UdSSR Kernwaffen mit teilweise mehr als 10.000 Kilotonnen (10 Megatonnen) TNT-Äquivalent. Die stärkste jemals gezündete Bombe war die sowjetische „Zar“-Bombe. Sie wurde am 30. Oktober 1961 bei einem atmosphärischen Kernwaffentest gezündet und setzte eine Energie von etwa 100.000 Kilotonnen (100 Megatonnen) TNT-Äquivalent frei. Zum Vergleich: Die Hiroshima-Bombe hatte eine Sprengkraft von 13 Kilotonnen TNT. Die Temperatur, die bei einer nuklearen Explosion erzeugt wird, beträgt im Zentrum zwischen 10 und 15 Millionen Grad Celsius.
ZAREN– Bombe = über 4000 x so heftig wie die Bombe auf Nagasaki !
Links Nike Hercules Raketen, rechts Zaren-Bombe als Modell im Museum Moskau.
„Wer sich also eine Badewanne von Mönchengladbach bis Soest wünscht, geht dies mit der Zaren-Bombe auf Kosten von 5 Millionen Menschen“ ein !
Ersatz für Nike Hercules wurde für ca. 20 Jahre in Opherdicke das Patriot-System
Technische Daten: PATRIOT = Phased Array Tracking Radar To Intercept of Target
Aufgabe der Flugabwehr mit folgenden Komponenten: Feuerleitstand. Multifunktionsradargerät. Startgerät mit 4 Flugkörpern. Richtfunktrupp mit Stromerzeugeranlagen und Antennenmastanlage, Bekämpfungsreichweite etwa 68 Kilometer, gleichzeitig kontrollierbar bis zu 50 Flugziele. Bekämpfbar bis zu 5 Flugziele. Raketenlänge 5,31 m; Startgewicht 906 kg; Durchmesser 0,41 m Beschreibung: PATRIOT ist ein bodengestütztes Raketen-System für Mittelstrecken zur Abwehr von Flugzeugen, Marschflugkörpern und taktischen ballistischen Mittelstreckenraketen. Das Flugabwehrraketensystem PATRIOT besteht aus mehreren Einzelkomponenten, die entweder auf sattelaufliegndem LKW (US-Version) oder nur auf LKW (deutsche Version) montiert sind, um eine hohe Mobilität zu erreichen
Das Patriot - Abwehrsystem ist aktuell "leider im Einsatz" in den Kriegsgebieten Ukraine und in den tangierten arabischen Emiraten im Konflikt USA und Iran.
Aber die militärische Entwicklung geht aktuell zur DROHNEN – Technik.
Bild Angebot Mediamarkt.
Die ferngesteuerten Flugkörper können Medikamente in abgelegene Bergdörfer und Halligen transportieren, Fotoaufklärung betreiben und leider auch Sprengstoff laden. Letzteres ist tagtäglich aktuell in Zeitschriften zu lesen, im Internet zu studieren und in den Fernsehnachrichten zu erfahren.
Standen sich früher im Schwertkampf die Soldaten von Angesicht zu Angesicht gegenüber, so wird aktuell – von den Kriegsleitungen auch bevorzugt gewünscht – der Gegner ferngesteuert eliminiert. Das schont Soldaten und der Tod des Gegners wird unpersönlich und somit imaginär und psychisch weniger belastend ! Evtl. sogar feste Dienstzeiten und auf dem Nachhauseweg noch den Burger oder Pommes für die Kinder mitnehmen. Sollte am nächsten Tag die getroffenen Menschenansammlung keine Soldaten sondern eine Hochzeitgesellschaft gewesen sein – was soll es.
An dieser Stelle bevor es zur Ruhr zurück gehen soll doch etwas eigene Biografie.
Das Leben ist bunt und im höheren Alter immer wieder mit Erinnerungsphasen präsent. Das damalige Deutsche Studentenwerk in Bonn war mit seinem Stipendium und seinem Höchstsatz von 350 DM mtl. meine Studienvoraussetzung in Münster und Essen (heutiger Bafög-Höchstsatz 1000 Euro). Nach der medizinischen Approbation ging es zur Bundeswehr. Ich wurde als Musterungsarzt am Kreiswehersatzamt eingesetzt. Alles geordnete Verhältnisse und übrigens "nette" wehrpflichtige Männer, Die Standortverwaltung war gleich vor Ort und die Unterstellung basierte auf dem VKV (Verteidigungkreiskommando) und damals unter Oberstleutnant Blumenthal. Es erfogte eine Versetzung als Truppenarzt. Ich habe ca. 2400 junge Männer (Kreiswehrersatzamt und Nachmusterungen bei der Truppe) gemustert nach der zentralen Dienstvorschrift ZDV 46/1. Einige wichtige und bis dato unbekannte Befunde, konnten doch dabei registriert werden und dienten den Wehrpflichtigen zur wichtigen Information mit der Empfehlung weiterer ärztlicher Kontrolle.
Die überstürzte Abschaffung der Wehrpflicht unter Angela Merkel und Karl-Theodor zu Gutttenberg war aber mit der grünen Kanzlerin , die nach Mainstream regierte, zu erwarten. Die Partei der Grünen freuten sich stets über Merkels Freundschaftsdienste. Überstürzter Ausstieg aus der Atomenergie und dies als Physikerin. Vernachlässigung der Infrastruktur von Straßen und Bahn. Rechtlich fragwürdige unbegrenzte Flüchtlingszahlen unter Merkel ohne Sichtweise auf mögliche Integration von hauptsächlich jungen Männern, die uns leider gezeigt haben, dass Messer nicht nur in der Küche zu benutzen sind. Ich möchte hier nicht die 5stündige nächtliche Operation nach Messerstecherei während meiner chirurgischen Ausbildung weiter ausbreiten. In der Heimat wräe evtl. ein besserer Lebensweg möglich gewesen, als den Versprechungen einer unbeschwerten Zukunft in der Bundesrepublik zu folgen.
Es war erstaunlich zu beobachten, dass die CDU „ihre grüne Mutti“ nicht ein einziges Mal zurück gepfiffen hat. Ich bin immer schon parteilos gewesen und politisch nur am Rande interessiert (Dinge, die man nicht ändern kann, sind „keinen höheren Pulsschlag wert “) und Meinungen z.B. im Fernsehen „quälen“ mit sog.häufig selbsternannten Experten, Fakten sind interessant, eine Meinung dazu sollte jeder für sich aber selbst treffen!
Im Jahr 2024 war ich mit meiner Frau in den ehemaligen Sowjetrepubliken Kirgistan, Kasachstan und Usbekistan unterwegs. Phantastische Eindrücke in die für uns unbekannte Welt der ehemaligen Seidenstraße. Ein Blick in den Personalausweis unseres Reiseführers eröffnete uns eine neue und andere Sichtweise im Begriff zur Nationalität. Es war auch die Ethnizität eingetragen ! Ethnizität als Definition einer kulturellen Gruppenidentität zu gemeinschaftlicher Abstammung und Kultur war uns neu und z.B. in Kirgistan hat die Bevölkerung unter Ethnizität 30% russisch vermerkt. und dieser Vermerk war den Staatsbürgern sehr wichtig. Gefühlsmäßig scheint mir in unserer Gesellschaft "Geld" wichtiger zu sein, als die Besinnung auf eine imaginäre gemeinschaftliche ethnische Identdität. Erstaunlich auf obiger Reise waren ferner etliche Kriegerdenkmäler zur Erinnerung an die Beteiligung im 2. Weltkrieg im Rahmen als Sowjetrepublik.
In den von Russland aktuell eroberten ukrainischen Gebieten sind übrigens ca. 80% der Bevölkerung russischer Ethnizität. Wie soll ein Friedensschluss aussehen ? Zurück in die Ukraine und zum dort schon vorher 10jährigen unterschwelligen Bürgerkrieg ? Putin hat enorme Menschenverluste bei der widerrechtlichen Eroberung erlitten. Alles umsonst für Putin und die russische Bevölkerung ? Ich habe Angst vor dem Hund, der in die Ecke getrieben wird. Eine Eskalation zum Neutronenbombeneinsatz wäre entsetzlich. Meine obigen Ausführungen sind rein privater Natur und sehr sorgenvoll. Der einzige Wirtschaftszweig mit deutlich ansteigender Entwicklungstendenz ist die Rüstungsindustrie und für mich leider ein Rückschritt im Staatsgefüge.
Mitte Mai 2026 veröffentlichte die UNICEF, dass in Deutschland Kinder unter Ängsten und Stress vergleichbar schlecht dastehen im Vergleich zu anderen Ländern. Die zugehörige Analyse „Report Card 20: Unequal Cancen-Children and economic inequality“ belegt im Abschneiden im Bereich Bildung: Nur 60 Prozent der 15jährigen erreichen die Mindestkompetenz in Lesen und Schreiben. Im Vergleich belegt Deutschland damit den Platz 34 von 41 Ländern !
Im Jahr 2033 haben wir in Deutschland ca. 40% Migrationshintergrund. spez. aus dem moslemischen Bereich. Ob die hochtechnisierte Wehrtechnik Wehrpflichtige dann rekrutieren kann, um alte deutsche Christen in ihren Altersheimen zu schützen, ist mehr als fraglich. Aber Pistorius ist ein beliebter Politiker. Mein Fazit: 800 Milliarden raus geschmissenes Geld, das in Kitas, Schulen und Universitäten besser angelegt wäre und die Merkel`sche Hinterlassenschaft und Scherbenhaufen kann keine Politik gleich welcher Couleur wieder richtig ins Lot bringen geschweige denn in altes Fahrwasser.
1972 im Krankenaus mein Nachtdienst (13 Stunden in der höchsten Bereitschaftsgruppe D = 50% Arbeitseinsatz) und wurde damals mit 50 Cent pro Stunde vergütet. In der eigenen Praxis erster unangemeldeter Vater mit 2 Kindern um 6 Uhr 20 und in winterlichen Grippezeiten bis 21Uhr. Durchgehend erreichbar auch in den Nachtstunden mit Hausbesuchen bis Bönen und Lünen. Präsenzpflicht am Praxisstandort und bei allgemeinem Pflichtnotdienst (Herzinfarkt und Gallenkolik) Mittwoch bis Donnerstag und das komplette Wochenende zusätzlich d.h. 228 Stunden durchgehend auch nächtlich zuständig und erreichbar. Dafür war die pauschale Vergütung der Krankenkassen für 3 Monate (gleich wie oft Patientenkontakt, EKG, Blutentnahme mit Labor und nächtlichem Hausbesuch) anfangs über Jahre recht niedrig und die Kompensation lag in der erstaunlich sich einstellenden Patientenzahl im "kleinen" Holzwickede. Im Jahr 1978 hatte mir die Kassenärztliche Vereinigung eher von eine Niederlassung abgeraten. Aber kein Wunder wenn die Kassen damals mit ihren niedrigeren Beiträgen dennoch gut hinkamen. Ich wollte nicht jammern, aber es hat sich doch recht viel verändert. Wenn Betriebsräte, Gewerkschaftsfunktionäre und Personalvertreter ihre Eltern befragen würden, wäre das Resultat: Wir haben früher in Deutschland in allen Bereichen eindeutig einfach mehr gearbeitet und dies für weniger Geld auch und trotz Berücksichtigung von Kaufkraftverlust und Inflation.
Das Thema lautet aber 1000 Jahre Ruhrtal - von Lappenhausen bis zum Wellenbad.
Zunächst aber erst einmal nur 60 Jahre zurück.
Das obige Bild zeigt bei schönem Wetter einen Teil der 5000 Besucher z.B. am Wochenende vor 60 Jahren mit Zelten an der Ruhr und die Autos standen bis ans Wasser. So konnte ein Ölwechsel gleich gut entsorgt werden. 1ltr. Öl kann 1 Millionen Liter Trinkwasser verseuchen. Für die Dortmunder Wasserwerke ein unhaltbarer Zustand im Bestreben einer sicheren Versorgung mit sauberem Wasser für ca. 3 Millionen Menschen.
Fortsetzung kann und soll hoffentlich folgen, Ihr E.-M. Eden, Holzwickede